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Falsche Profile und Fakes erkennen

Wie du falsche Profile und Fakes erkennst

Viele Singlebörsen haben sich in der letzten Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. So gibt es Chat-Portale, welche fiktive Profile anlegen und Moderatoren einsetzen die sich als Mitglieder ausgeben, um die Aktivität und den Umsatz eines Portals zu steigern. Auch wenn dies aus den AGB’s der einzelnen Portale zu entnehmen ist, raten wir von solchen Chat-Portalen selbstverständlich ab. Diesen Hinweis konnten wir allerdings nur in den AGB’s von zwei Chat-Portalen finden. Wir haben uns  letztendlich entschieden diese nicht in unserem Vergleich zur Partnersuche mit aufzunehmen.

Imitierte Profile

Zurzeit macht gerade ein Unternehmen in den Medien auf sich aufmerksam, welches  seine Kunden mithilfe gefälschter Frauenprofile um mehr als eine Million Euro betrogen haben soll. Das berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf einen Haftbefehl des Amtsgerichts Dresden gegen einen Geschäftsführer der entsprechenden Firma. Den insgesamt 14 Beschuldigten wird Betrug in einem besonders schweren Fall vorgeworfen.

Die Manager sollen gleichzeitig bis zu 477 imitierte Profile von Frauen ins Netz gestellt haben, die scheinbar auf Partnersuche waren. Männliche User mussten kostenpflichtige Leistungen buchen, wenn sie mit den vermeintlichen „Traumfrauen“ in Kontakt treten wollten. Dabei soll in der Zeit vom 14. Juni 2013 bis zum 23. Juli 2014 einer unbekannten Zahl von Nutzern ein Schaden von insgesamt 1.183.000 Millionen Euro entstanden sein.

Wichtig ist Vertrauen und Transparenz

Nur Unternehmen welche Vertrauen, Transparenz und Sicherheit schaffen werden sich langfristig am Markt durchsetzen. Das die Behörden mit voller Härte gegen solche unlauteren Geschäftsmethoden vorgehen, wird Nachahmer dazu bringen ihr Geschäftsmodell neu zu überdenken. Auch wenn man auf den Seiten der Betreiber keine eigenen und unechte Profile fürchten muss, gibt es leider immer noch Menschen die sich anmelden und  Fake Profile anlegen. So findet man beispielsweise immer wieder Frauen, die Männer auf andere Seiten (meistens kostenpflichtige unseriöse Portale) lenken wollen um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gute Partner Portale sieben solche Mitglieder schnell aus. So ist es zum Beispiel auch möglich, das andere Mitglieder Fake Profile melden können.

Überwachung ist leider nötig

Verstoßen Mitglieder gegen allgemeine Geschäftsbedingungen oder häufen sich  Beschwerden gegen Sie, können Sie gesperrt werden. Es laufen häufig Algorithmen im Hintergrund die so etwas auch erkennen können. Befindet sich im Text  ein Domain-Name oder eine E-Mail Adresse, könnte zum Schutz aller Beteiligten nach einer internen Prüfung eine Sperrung erfolgen. Bei vielen Portalen müssen sich neue Mitglieder bei einer Neuanmeldung einer Echtheitsprüfung unterziehen. Dies kann zum Beispiel durch eine Verifizierung mit einer Personalausweiskopie oder durch das versenden einer SMS an die Handynummer des Mitgliedes erfolgen.

Das bedeutet natürlich einen höheren Personalbedarf und größeren Aufwand des jeweiligen Betreibers, was wiederum mit höheren Kosten verbunden ist. Man sollte deshalb nicht nur allein auf den Mitgliedsbeitrag als Kriterium achten. Je niedriger der monatliche Mitgliedsbeitrag und je geringer die Eintritts-Barrieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit seine Zeit mit unechten oder unseriösen Fake-Profilen zu verschwenden.


Generell solltest du bei folgenden Profilen du die Finger (von der Tastatur) lassen:       

  • Finger weg von Texten, welche fast mehr Rechtschreibfehler als Wörter enthalten oder von Wortlauten welche von einem Viertklässler geschrieben worden sein können. Diese wurden oft von Übersetzungstools generiert. Es wurde von einer anderen Sprache ins Deutsche übersetzt. Oft befindet  sich im Text eine E-Mail Adresse über der du  außerhalb der Plattform kommunizieren sollst. Der Verfasser befindet sich wahrscheinlich nicht in Deutschland und verfolgt bestimmte Interessen. Hier solltest du aber unterscheiden von Menschen die Deutsch als Fremdsprache hatten.
  • Du sollst dich auf einem anderen Portal registrieren um sie oder ihn sehen zu können damit du ihm/ihr dann schreiben kannst.
  • Du bekommst in der ersten Nachricht gleich eine Handynummer über der du schreiben sollst. Niemand würde am Anfang einem unbekannten sofort seine Handynummer geben! Ziel ist es, dass du eine SMS sendest oder einen Anruf tätigst. Nachdem deine SMS oder dein Anruf eingegangen ist, bekommst du eine Nachricht mit einer anderen Nummer und den Hinweis, dass du nur noch über die neue Nummer antworten/telefonieren kannst. Lässt du dich darauf ein, entstehen dir hohe Mobilfunk kosten.
  • Es gibt noch sogenannte Romance Scammer. Das Wort Scammer stammt aus den englisch sprachigen Raum und bedeutet übersetzt „Betrug“. Diese heucheln ihren Opfern Zuneigung, Freundschaft und Liebe vor. Ziel soll es sein, Vertrauen zu gewinnen um an dein Geld zu kommen. Das kann zum Beispiel in Form einer Überweisung sein. Hast du erst einmal Geld überwiesen, ist der Kontakt meistens weg.
  • Es gibt Profile, welche vielleicht keine betrügerischen Absichten haben aber dennoch finanzielle Interessen verfolgen. Es wird gern um finanzielle Unterstützung gebeten oder jemand gesucht der „spendabel“ ist. So etwas kann einer bezahlten sexuellen Dienstleistung gleichkommen.

===>Weitere Informationen über Scammer<===

Fazit: Überweise niemals Geld an irgend jemand unbekannten! Niemals! Wenn dich jemand darum bittet, bleibe vorerst lieber allein! Breche den Kontakt umgehend ab und leite solche E-Mails an sofort an den Kundenservice weiter. Lass dich nicht auf kostenpflichtige Seiten oder Handynummern umleiten!
Nicht jeder der seine Handynummer gibt muss gleich betrügerische Absichten haben. Oft findest du Ihn oder Sie nach Eingabe der Nummer bei Whatsapp oder anderen Messengern und hörst irgendwann mal die Stimme zur Nummer.

 

 


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